Die Macht der 9:16 Videos auf Social Media: TikTok, Reels, Shorts, Stories

Die Macht der 9:16 Videos auf Social Media: TikTok, Reels, Shorts, Stories
Veröffentlicht am
24/11/2023

TikTok – die chinesische Shortvideo-Plattform eroberte die Welt im Sturm und fand bald diverse 9:16 Nachahmer unter den bekannten Social Media Größen. Keine andere App bietet aktuell solch enorme organische Reichweiten, hohe Nutzungsdauer oder Engagement-Raten. Dies eröffnet insbesondere Unternehmen neue Chancen, die jüngere Zielgruppe zu erreichen. Doch wie kam der Hype? Und was genau fasziniert die Menschen daran so?

Die Entstehung der 9:16 Videos

9:16-Videos haben ihren Ursprung in der Nutzung von Smartphones. Denn hier werden vertikale Videos aufgrund der einfacheren Handhabung bevorzugt. Die Videos sind auf das Handy-Format optimiert und Nutzer müssen ihr Handy so nicht (mehr)  kippen oder mit zwei Händen agieren.

Snapchat machte 2011 als erste Plattform das vertikale Videoformat populär. TikTok, ursprünglich unter dem Namen "Douyin" in China gestartet, ist seit 2016 auf dem Markt und eroberte mit Kurzvideos die Welt. Dabei setzt TikTok auf einen Algorithmus, der personalisierte Inhalte für jeden Nutzer bietet.

Neben TikTok haben auch andere bekannte Social Media Plattformen das 9:16 Videoformat übernommen, um Nutzern ein ähnliches Erlebnis zu bieten:

  • Instagram Reels: Im August 2020 führte Instagram sein Reels-Format ein, das Kurzvideos von bis zu 60 Sekunden ermöglicht. Die Funktion wurde schnell populär und ermöglicht es, kreative Videos mit Musik und Effekten zu erstellen zu teilen.
  • YouTube Shorts: Im September 2020 startete YouTube die Beta-Version von YouTube Shorts in Indien, bevor es im März 2021 in den USA und schließlich weltweit verfügbar wurde. YouTube Shorts erlaubt Videos von bis zu 60 Sekunden und bietet eine Reihe von Bearbeitungsfunktionen, um den Kurzvideos einen kreativen Touch zu verleihen.
  • Snapchat Spotlight: Im November 2020 startete Snapchat seine Spotlight-Funktion, die Nutzer dazu einlädt, kurze, unterhaltsame Videos für eine breitere Öffentlichkeit zu erstellen. Dabei können die Videos auch mit einer Vielzahl von Lenses, Filtern und anderen Effekten bearbeitet werden.
  • Facebook Reels: Im August 2021 führte Facebook das Reels-Format in den USA ein und erweiterte damit das ursprünglich für Instagram entwickelte Format auf seine Hauptplattform. Facebook Reels ermöglicht es Nutzer*innen, Kurzvideos mit Musik und Effekten zu erstellen und in ihren Newsfeeds oder Gruppen zu teilen.

Doch neben klassischen Social Media Plattformen wagen sich auch andere Unternehmen an den Trend: Netflix hat zum Beispiel 9:16 Videos getestet, um neue Serien mit Hilfe von Kurzclips zu promoten.

Was fasziniert Menschen an Kurzvideos?

Kurzvideos haben sich zu einem integralen Bestandteil der Social Media Landschaft entwickelt und erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Aber warum eigentlich? 

  1. Kürze und Kompaktheit: In einer Welt, in der die Aufmerksamkeitsspanne immer kürzer wird, bieten Kurzvideos schnelle Unterhaltung und Informationen. Sie sind leicht konsumierbar und passen in die hektischen Zeitpläne der Nutzer, die zwischendurch nach etwas Ablenkung suchen.
  2. Kreativität und Vielfalt: Kurzvideos bieten Raum für kreative Experimente und unkonventionelle Ideen. Die kurze Dauer ermöglicht es, unterschiedliche Themen, Stile und Perspektiven zu erkunden, ohne dass es für die Zuschauer ermüdend wird.
  3. Personalisierung: Plattformen wie TikTok nutzen Algorithmen, um personalisierte Feeds für ihre Nutzer zu erstellen. Dadurch erhalten sie genau die Inhalte, die ihren Interessen und Vorlieben entsprechen, wodurch das Nutzungserlebnis noch ansprechender wird.
  4. Interaktivität und Emotion: Auf vielen Kurzvideo-Plattformen können Nutzer direkt auf Inhalte reagieren, kommentieren, teilen oder an Challenges teilnehmen. Diese Interaktionen schaffen eine engere Bindung zwischen den Content-Ersteller und ihren Zuschauer und fördern das Gemeinschaftsgefühl.
  5. Viralität: Kurzvideos haben ein hohes virales Potenzial, da sie schnell geteilt und konsumiert werden können. Ein virales Video kann innerhalb kürzester Zeit Millionen von Menschen erreichen und so enorme Aufmerksamkeit generieren.
  6. Informationsvermittlung: Kurzvideos eignen sich hervorragend, um komplexe Themen auf einfache und ansprechende Weise zu vermitteln. Tutorials, Erklärungen oder Tipps können in kurzer Zeit dargelegt werden und sind somit für Nutzer*innen leicht verständlich.

Fazit

Wir sehen also, dass 9:16 Videos längst Einzug in alle Social Media Plattform genommen haben. Sicherlich werden uns in den nächsten Monaten und Jahren noch weitere Usecases des Formates (wie bei Netflix) über den Weg laufen. Denn Nutzer weltweit mögen die neue, schnelle, kreative und indivduelle Art der Unterhaltung und Wissensvermittlung. Für Unternehmen gilt: wer aktuell Reichweite möchte, kommt um die Kurzformate nicht herum.

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